thesenanschlag in hamburg

im namen st. paulis und des rechts auf stadt: es ist nötig.

not in our name, marke hamburg

http://www.rechtaufstadt.net/
http://wiki.rechtaufstadt.net/index.php/Start

http://www.parkfiction.org/

in duisburg laar geht das licht an + aus

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+++ update +++ räumung +++ duisburg +++ siehe ruhrbarone und lab2010 +++ Nach Freiraum Essen und UZDO Dortmund im Sommer 2010 kommt nun die DuIY Initiative aus Duisburg. Hier hat sie in einer ehemaligen Schule in Duisburg-Laar (an der Werthstraße) wieder „das Licht angemacht“ und wendet sich an die Öffentlichkeit, Leerstand zu nutzen. Von der Stadtverwaltung fordert die Initiative nichts, „denn wir haben keine Illusionen, was eine Unterstützung von Seiten der Stadt angeht; wir fordern: Haltet Euch raus und lasst uns und allen Duisburgerinnen und Duisburgern eine schöne Woche, in der wir unser Leben in dieser Stadt gestalten, wie wir es uns vorstellen und eine offene Diskussion über eine Stadtentwicklung, die alle Teile der Bevölkerung mit einbezieht, anstoßen können“.

Heute Abend ist Party und ab morgen beginnt das Programm u.a. mit dem Film „Creativity and the Capitalist City“ (heute im 2010lab interview). Stefan Laurin (ruhrbarone) ist vor Ort: Die Besetzer/innen wollen ein Stadtteilzentrum

http://duiy.blogsport.eu/
http://awlbdu.wordpress.com/wegbeschreibung/

das ruhrgespenst und sein affe

lieber spät als nie: wie geil ist das denn?!

Less Talkin More Walkin from I Heart Ruhr York on Vimeo.

„Nach der Kulturhauptstadt2010 sind die Gelder in Ruhr York aller Orts knapp, so auch in Oberhausen. Die angekündigte Nachhaltigkeit lässt mehr als zu wünschen übrig. Deswegen heißt es Eigeninitiative zeigen und MACHEN! Denn der Kunst ist Geld egal! Less Talkin More Walkin! Ruhr York is where your Heart is“!

Das Ruhrgespenst und sein Affe.
http://creative.arte.tv/fr/space/RUHRGESPENST/messages/
http://duiy.blogsport.eu/

düsseldorf: kiefern ü 30

happy birthday kiefernstrasse! 24.09 Strassenfest

ü 30 tzzzzzzz………….
http://kiefern.de/

creative capitalist city

*Creativity and the Capitalist City* goes Germany. Nach der Vor-Premiere auf dem Recht auf Stadt Kongress in Hamburg im Juni, hatte der Film inzwischen Premiere in Amsterdam (OT 301) im Juli und kommt er jetzt wieder nach Hamburg und Bremen: 06.09 @ centro sociale (free screening) & 07.09 discussion @ checkdisout // kunstverein & sportamt bremen

Creativity and the Capitalist City :: TRAILER :: Amsterdam 2011 :: www.creativecapitalistcity.org from creativecapitalistcity on Vimeo.

>>Dieser Film ist mehr als ein Dokumentarfilm über Amsterdam. Er beschreibt das dominante Stadtentwicklungsmantra dieser Zeit. Der Hype um die kreative Stadt ist bereits zehn Jahre alt, er ist global gültig und kurz vor seinem Höhepunkt. Seit Richard Florida’s einflußreichem Buch „The Rise of the Creative Class“ (2002) ist Kreativität das Zauberwort in der kapitalistischen Stadterneuerung: Der neue amerikanische Traum.

Was ist so neu an diesem Traum? Was passiert, wenn der Hype vorbei ist? Wohnen als Job oder Recht auf Stadt?< <

bei interesse an screenings siehe:
http://www.creativecapitalistcity.org/

alerta dortmund: 2/3 september

Es ist fast September und Dortmund wappnet sich für den „Nationalen Antikriegstag“. Neben dem Trauermarsch um die Bombardierung Dresdens im Februar steht der 1. September in Dortmund ebenso für Geschichtsrevisionismus und das verdrehte Weltbild deutscher Neonazis. Der Gedenktag am 1. September erinnert eigentlich an den Überfall Deutschlands auf Polen 1939. Nun sollen tausend Nazis unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nach unserem Sieg“ am 3. September 2011 aufmarschieren. Dagegen rufen zahlreiche bürgerliche und antifaschistische Gruppen zu Gegendemonstrationen auf. Das Alerta Bündnis schreibt hierzu:

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„In sieben Jahren hat sich der Großaufmarsch zum Antikriegstag unter Federführung der Dortmunder „Autonomen Nationalist_innen” zu einem wichtigen Tag im Kalender der aktionsorientierten extremen Rechten entwickelt. Während zum ersten Aufmarsch 2005 circa 200 Neonazis erschienen, wuchs die Zahl bis zum Jahr 2008 auf 1.100 an. Diese „Erfolgsgeschichte” erfuhr in den letzten Jahren einen empfindlichen Einschnitt: 2009 und 2010 wurde der Mythos des „Nationalen Antikriegstags”, den die Dortmunder Neonazis in jahrelanger europaweiter Mobilisierungsarbeit versucht hatten aufzubauen, dadurch demontiert, dass die Dortmunder Polizei die geplanten Aufmärsche kurzfristig zu stationären Kundgebungen umwandelte. Der Event-Charakter des Aufmarsches erlitt dadurch schweren Schaden. Fakt ist: Großaufmärsche gestalten sich für die Neonazis immer schwieriger, auch wenn das in Dortmund bislang weniger an Antifaschist_innen als an dem restriktiven Vorgehen der Polizei liegt“

Gegen Neonazis, Geschichtsrevisionismus und deutsche Zustände!
Naziaufmarsch am 03.09. sabotieren, blockieren, verhindern!

mehr lesen: http://alerta.noblogs.org/

reclaim düsseldorf: 20.08 tanzdemo

="" sommerpause und -löcher hin oder her, vielerorts ging/ geht es weiter mit programm. und das ist gut so. Am Samstag, den 13.08 fand der erste Slutwalk mit 3000 teilnehmer/innen bundesweit und 300 menschen in dortmund statt. Die Redebeiträge richteten sich gegen Sexismus in der Werbung und betonte ein/e vertreter/in des macker massakers wie wichtig es ist, dass sich auch männlich sozialisierte Personen antisexistisch engagieren.

Nächstes wochenende, am 20.08 ruft das freiräume für bewegung bündnis in düsseldorf zu einer tanzdemo auf: „Hauen wir den Akteuren und Profiteuren der neoliberalen Stadtentwicklung den Bass um die Ohren – auf das ihr Tinitus sie daran erinnert: Es ist unsere Stadt“!

mehr infos gibt’s auf: rechtaufstadt.org

krisenbewältigung im sommerloch

Für alle die, die sich für die Ursachen der Finanz- und Griechenlandkrise interessieren – Verkauft doch Eure Inseln, Ihr Pleitegriechen – und die Tatsache, dass die globalen Finanzmärkte jetzt auf den Staatsbankrott Italiens, Spaniens, Portugals spekulieren, kommt hier eine großartige Zusammenfassung (engl.) des marxistischen Stadtgeographen David Harvey, der das Krisenmanagement des Kapitalismus sehr schön illustriert. Ideal auch für Einsteiger/innen. Kompakter geht es nicht!

von wegen Krise = Marktversagen… Das ist es, was der Markt macht! Die Entscheidung, daran etwas zu verändern, ist eine politische.

not in our name

Hier kommt mal wieder was frisches, erquickendes und hochgradig reflektiertes zum Thema *recht auf stadt* aus hamburg. Am 21. Juli knallten Politik, Kunst und Kultur erneut aufeinander und wurde die affirmative Beschäftigungstherapie in (linken) Szenekreisen im Bereich der Kultur- und Stadtpolitik diskutiert. In der Ankündigung hiess es: „1,5 Jahre nach der Veröffentlichung des Textes »NOT IN OUR NAME, MARKE HAMBURG«, über 5.500 Personen, die diesen unterzeichnet haben, lokalmediale Omnipräsenz, ungeteilte Anerkennung und Umarmung durch Freund und Feind, fanden wir, dass die Zeit für eine Zwischenbilanz gekommen ist“.


Die Untüchtigen – Diskussion – Not In Our Name Marke Hamburg by Die Untüchtigen

Das Ergebnis ist ein grandioser Rundumschlag, der den Stand der Dinge des Diskurses als Audiomitschnitt dokumentiert. Um die richtige Theorie und falsche Praxis streiten mit dem Publikum u.a.: Christoph Twickel (NION), Kerstin Stakemeier (jungle world), H.C.Dany (Kunstkritiker), Hannah Kowalski (Gängeviertel).

Recht auf Stadt :: Der Kongress :: Hamburg

="" „Städte sind verdichtete Unterschiedlichkeiten. Klingt banal, stellt aber einen erheblichen Bruch mit politischen Vorstellungen dar, die auf Homogenität, fixierte Identitäten, saubere Abgrenzung oder die Einheitspartei setzen … Die Forderung nach einem Recht auf Stadt bedeutet demgegenüber: das Recht auf Differenz, auf Abweichung von Verhaltens- oder Gender-Normen, das Recht auf freie Migration. Doch wie könnte eine emanzipatorische Praxis aussehen, die diese Unterschiedlichkeiten anerkennt, die verdrängte Stimmen hörbar macht – statt sie zu nivellieren?“ So geht ein Auszug aus dem call for Hamburg im Juni 2-5: RECHT AUF STADT – DER KONGRESS. Die Autor/innen haben einmal mehr die Manifest Tonlage angeschlagen, um die Bewegungen der Aneignung des Produktionsorts Stadt zu verstetigen, in Hamburg und überall.

„Uns interessieren Praktiken, Tools, Tricks, Räume kollektiver Selbstorganisation, die über die standardisierten Formen des „Plenums“ oder der „Demonstration“ hinaus gehen. Wie lasst ihr unterschiedliche Sprachen und Formen des Wissens sich „gegenseitig schlauer machen“?“