Archiv für Mai 2011

Recht auf Stadt :: Der Kongress :: Hamburg

="" „Städte sind verdichtete Unterschiedlichkeiten. Klingt banal, stellt aber einen erheblichen Bruch mit politischen Vorstellungen dar, die auf Homogenität, fixierte Identitäten, saubere Abgrenzung oder die Einheitspartei setzen … Die Forderung nach einem Recht auf Stadt bedeutet demgegenüber: das Recht auf Differenz, auf Abweichung von Verhaltens- oder Gender-Normen, das Recht auf freie Migration. Doch wie könnte eine emanzipatorische Praxis aussehen, die diese Unterschiedlichkeiten anerkennt, die verdrängte Stimmen hörbar macht – statt sie zu nivellieren?“ So geht ein Auszug aus dem call for Hamburg im Juni 2-5: RECHT AUF STADT – DER KONGRESS. Die Autor/innen haben einmal mehr die Manifest Tonlage angeschlagen, um die Bewegungen der Aneignung des Produktionsorts Stadt zu verstetigen, in Hamburg und überall.

„Uns interessieren Praktiken, Tools, Tricks, Räume kollektiver Selbstorganisation, die über die standardisierten Formen des „Plenums“ oder der „Demonstration“ hinaus gehen. Wie lasst ihr unterschiedliche Sprachen und Formen des Wissens sich „gegenseitig schlauer machen“?“