ware wohnen – wahres wohnen?

Der in den letzten Jahren vorangetriebene Verkauf von Millionen einfacher Mietwohnungen an Finanzinvestoren hat die wohnungspolitischen Probleme erheblich verschärft — nicht nur, aber auch in Dortmund. Das zeigt Sebastian Müller in seiner Studie „Wie Wohnen prekär wird: Finanzinvestoren, Schrottimmobilien und Hartz IV“, die jetzt in der Reihe „fair statt prekär“ der Kooperationsstelle in der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund erschienen ist. Am Dienstag, den 21.05 steht die Studie im Wichernhaus Dortmund zur Diskussion.

Im Text zur Veranstaltung heisst es: „Prekarisierung wandert aus der Sphäre der Arbeit und der Arbeitslosigkeit auch in die Sphäre des Alltagslebens und des Wohnens. Aber Sebastian Müller fragt auch, was nötig und möglich wäre, um gegen die Verschlechterung der Wohnverhältnisse anzugehen. Er analysiert Initiativen der aktivierenden und motivierenden sozialen Arbeit im Wohnviertel. Er beschreibt Modelle solidarischer Arbeit, gegenseitiger Versicherung und Unterstützung und der Gemeinschafts-, Gemeinden- und
Genossenschaftsbewegungen“.

Dienstag // 22. Mai 2012 // 16-19 Uhr
Wichernhaus Dortmund, Stollenstrasse 36

Mittwoch // 23. Mai // 16.oo Uhr
Buchvorstellung + Diskussion: Strategies against Capitalist Realism
mit dem Autor Mark Fisher, Ruhr Uni Bochum, GABF 04/411